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Monatsbuch im Monat 2/2024
Autorin/Autor: Susan Fletcher
Einband: Gebundene Ausgabe
Verlag: Insel Verlag
Seitenzahl: 333
Erscheinungsjahr:
Auflage: 1.
Vorgestellt von Marie-Luise Lindenlaub
Der Mann, von dem hier erzählt wird, ist Vincent van Gogh. Und die Frau, die diese Geschichte erzählt, ist Jeanne, die Ehefrau des Leiters der Heilanstalt, in der Vincent van Gogh ca. ein Jahr seines Lebens verbrachte. Das war im Jahr 1889. Jeannes Ehemann Charles achtet sehr auf Etikette. Er hat seiner Frau verboten, die Heilanstalt zu besuchen, das sei viel zu gefährlich. Er verbietet auch vieles andere, z.B. die Schlafzimmerfenster zu öffnen oder mit den Frauen auf dem Markt zu sprechen. Jeanne ist sehr einsam. Es gibt keine Verwandten, keine Freunde. Früher, vor ihrer Ehe, als junges Mädchen, da fühlte sie sich nicht nur frei, sondern sie war es auch. Und nun sieht sie diesen einsamen Mann – es ist Vincent van Gogh - da unten im Garten auf der Bank sitzen, auch er allein. Und sie setzt sich über alle Verbote hinweg und nähert sich dem Mann an, der ganz anders ist als alle Männer, die sie gekannt hat. Es ist Vincent van Gogh. Auch er ist einsilbig, beantwortet aber ihre Fragen, die sich hauptsächlich mit seiner Malerei beschäftigen. Und dann bittet sie ihn, sie zu malen. Er kommt der Bitte nach – was nicht einfach ist, weil es „nicht schicklich“ ist.|
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