Krimilesung - Alles (m)ordentlich?
Krimilesung - Alles (m)ordentlich?: Ein Grenzkrimi am DiemelseeEin Miniunterseeboot durchpflügt die dunklen Tiefen des beschaulichen Diemelsees auf dem schmalen Grat zwischen Sauerland und Waldeck.
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Satirischer Jahresrückblick
Satire und Komik, Kommentar und Nonsens über den alltäglichen Wahnsinn: all das ist „Ab dafür!“ Eine rasante Achterbahnfahrt durch die letzten 12 Monate, seit nunmehr unfassbaren 31 Jahren präsentiert vom Kabarettisten, Bestsellerautor und Meister des satirischen Jahresrückblicks Bernd Gieseking. Ein Jahresrückblick von A bis Z, über die Zeit zwischen Januar und Dezember, frech, schnell, sauber, komisch! Und er präsentiert und portraitiert jeweils sein „Gesicht des Monats“ aus Politik und Gesellschaft. Gieseking macht Schnitte, auf die mancher Metzger neidisch ist. Das Nebeneinander der großen Ereignisse und der privaten Sicht, das Formulieren des Großen-Ganzen in witzigen Geschichten, das Überspitzen oder auch nur mal das süffisante Zitieren machen das Programm „Ab dafür!“ einzigartig. Giesekings Rückblick ist ein „Magic Cleaning“ für die Seele, ein witziger Trost im Wahn der Zeiten. Bernd Gieseking, Kabarettist und Autor, ist ein begnadeter Geschichtenerzähler, ein Meister des Humors. Er entdeckt scheinbare Petitessen und macht sie unvergessen. Er führt Buch und schreibt mit. Ein zuverlässiger Chronist im Chaos der Zeiten. Satiriker Gieseking beobachtet und bedenkt, berichtet, bedichtet und verdichtet und staunt gutgelaunt über Deppen und Dementis, über Witz und Wahn und präsentiert das Jahr 2024 als Kaleidoskop der Komik. Eine Jahresrevue voller Witz und Wunder. Politik, Gesellschaft und Kultur, die elektronischen Medien und die Tagespresse liefern immer wieder Stichworte für Sprachwitz und Komik, für groteske Logik und verspielten Unsinn. Gereimt, geschüttelt und gerührt – Ab dafür! |
Thomas Mann - Krimilesung zum 150. Geburtstag
Thomas Mann - Krimilesung zum 150. Geburtstag17. März 2025, 19:30 Uhr in der Stadtbücherei Korbach, Eintritt 10,00 € Zum 150. Geburtstag des großen Autors und Literatur-Nobelpreisträgers: Ein historischer Kriminalroman, der Thomas Mann auf noch nie gelesene Weise lebendig werden lässt. Tilo EckardtTilo Eckardt ist deutsch-schweizerischer Lektor, Verleger, Autor und Literaturagent. Für die Arbeit an seinem ersten Thomas Mann Roman wurde er vom Nordic Cultur Fond und von der Klaipėda County Ieva Simonaitytė Public Library nach Nida in Litauen eingeladen. Gefährliche Betrachtungen entstand in der dortigen Autorenresidenz in unmittelbarer Nachbarschaft zu Thomas Manns ehemaligen Sommerhaus. Unheimliche Gesellschaft ist sein zweiter historischer Kriminalroman um den großen deutschen Schriftsteller. |
Frühling in Saudi-Arabien
Begegnungen in einem Land der WidersprücheVon Dschidda bis Riad, al-Ula bis Medina: packender Bericht einer alleinreisenden Frau und profunden Arabien-Kennerin Von Dammam bis Dschidda, von Riad bis ans Rote Meer: Ein unbekanntes Land öffnet sich. Jahrzehnte verschlossen, erlebt Saudi-Arabien gerade einen epochalen Wandel. Monatelang hat Nadine Pungs den Golfstaat allein bereist: Von der Hafenstadt Dschidda bis zur Hightech-Metropole Riad, von der antiken Schatzkammer al-Ula bis zur heiligen Stadt Medina lernt sie besonders die weibliche Seite des Landes kennen. Sie gewinnt exklusive Einblicke, die männlichen Reisenden in der Regel verwehrt bleiben. Nadine Pungs, die bereits alle Länder am Persisch-Arabischen Golf bereist hat, ist eine profunde Arabien-Kennerin. In Saudi-Arabien trifft sie eine feministische Koranlehrerin und eine lesbisch lebende Ingenieurin. Aber begegnet auch einem Prinzen oder einem kleinen Jungen, der aus dem benachbarten Jemen floh. Klarsichtig und anrührend erzählt Pungs Geschichten, wie sie in den Nachrichten nie vorkommen würden. 3. April 2025, Stadtbücherei Korbach, 19:30 Uhr, Eintritt 10,00 € |
Gedichte gegen den Krieg Berthold Brecht (1898 - 1956) Bitten der Kinder (1951)Die Häuser sollen nicht brennen. Aus: Bertolt Brecht, Gedichte 1948-1956. Bd. VII. Frankfurt/Main: Suhrkamp 1964. Vorgetragen von Noah Tatchakorn Kongsak,
Der Durchmesser der Bombe (1977)Der Durchmesser der Bombe betrug dreißig Zentimeter, Aus: Jehuda Amichai, Time. Translated by the author with Ted Hughes, New York: Harper & Row, 1979. |
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T.[homas] $.[tearns] Eliot (1888-1965) Zählt zu den wichtigsten Autoren der literarischen Moderne in der englischsprachigen Welt. Geboren in den USA verbrachte er einen Teil seiner Studienjahre in Paris und Marburg. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, entschied er sich nach England überzusiedeln. Auch wenn er selbst nicht an der Front kämpfen musste, hinterließ der Krieg tiefe Spuren in seiner Lyrik. 1922 erschien sein wohl einflussreichstes Gedicht "The Waste Land" ("Das wüste Land"). Vorgestellt von Birgit Wille-Oppermann The Hollow Men | Die Hohlen Männer
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Mistah Kurtz—he dead |
Mistah Kurtz—kaputt. |
Aus:
T.S. Eliot, Poems 1909 - 1925, London: Faber and Faber 1925.
T.S. Eliot, Gedichte: Englisch und deutsch, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1977.
Deutsch von Hans Magnus Enzensberger.
Nelly Sachs (1891-1970)
Bereits 1921 erschien ihr erster Gedichtband. Nach dem Tod ihres Vaters 1930 blieb sie zunächst mit ihrer Mutter in Berlin. Ihr Geliebter wurde von der Gestapo zu Tode gefoltert, sie selbst wiederholt zu Verhören einbestellt. In dieser Zeit begann sie sich mit ihrer jüdischen Herkunft zu beschäftigen.
Dank eines schwedischen Visums entkamen Mutter und Tochter 1940 im letzten Moment der Deportation in den Osten.
In ihrer Lyrik setzte sie sich mit dem Schmerz und Tod der Opfer der Shoah auseinander.
In den 1950er Jahren begann Sachs eine Korrespondenz mit Paul Celan. 1966 erhielt sie, zusammen mit Shmuel Joseph Agnon, den Nobelpreis für Literatur.
Hände (1947)
Der Todesgärtner,
Die ihr aus der Wiegenkamille Tod,
Die auf den harten Triften gedeiht
Oder am Abhang,
Das Treibhausungeheuer eures Gewerbes gezüchtet habt.
Hände,
Des Leibes Tabernakel aufbrechend,
Der Geheimnisse Zeichen wie Tigerzähne packend -
Hände,
Was tatet ihr,
Als ihr die Hände von kleinen Kindern waret?
Hieltet ihr eine Mundharmonika, die Mähne
Eines Schaukelpferdes, faßtet der Mutter Rock im Dunkel,
Zeigtet auf ein Wort im Kinderlesebuch -
War es Gott vielleicht, oder Mensch?
Ihr würgenden Hände,
War eure Mutter tot,
Eure Frau, euer Kind?
Daß ihr nur noch den Tod in den Händen hieltet,
Inden würgenden Händen?
Aus: Nelly Sachs, Fahrt ins Staublose. Die Gedichte der Nelly Sachs,
Bd. 1. Frankfurt/ Main: Suhrkamp, 1961.
Paul Celan (1920-1970)
wurde in Czernowitz, der Hauptstadt der Bukowina geboren. Aus der rumänisierten Form seines Familiennamens Ancel entstand das Anagramm seines Künstlernamens. Mit dem Einmarsch deutscher Truppen wurden er und seine Familie ins Ghetto deportiert, wo seine Eltern starben. Celan selbst überlebte. Zeit seines Lebens quälten ihn Schuldgefühle als Einziger aus seiner Familie überlebt zu haben.
Nach dem Krieg siedelte Celan zunächst nach Wien und später nach Paris über. Seine Gedichte, allen voran „Todesfuge", gehören zu den erschütterndsten Iyrischen Zeugnissen über den millionenfachen Massenmord an den europäischen Juden. 1960 erhielt er den Georg-Büchner-Preis. Seine letzten Lebensjahre waren von schweren Depressionen gekennzeichnet. Am 1. Mai 1970 wurde sein toter Körper aus der Seine geborgen.
Fadensonnen (1963)
FADENSONNE
über der grauschwarzen Ödnis.
Ein baum-
hoher Gedanke
greift sich den Lichtton: es sind
noch Lieder zu singen jenseits
der Menschen.
Aus: Paul Celan, Die Gedichte. Berlin: Suhrkamp, 2018.
Sadako Kurihara (1913-2005)
wurde in Hiroshima geboren. Als Dreizehnjährige begann sie erste Gedichte zu schreiben. Während der 1930er Jahre war sie mit ihrem Mann in anarchistischen Zirkeln aktiv.
Mit Schreibverbot belegt, begann Sadako 1941 heimlich Anti-Kriegs-Gedichte zu schreiben. Den Atombombenabwurf über Hiroschima am 6. August 1945 erlebte sie aus nächster Nähe mit. Bis zu ihrem Tod 2025 setzte sie sich in ihren Gedichten und zahlreichen Essays für die Ächtung von Atomwaffen und einen kritischen Umgang mit japanischen Verbrechen während des Krieges ein. 
Wenn wir ‚Hiroshima’ sagen (1972)
Wir sagen Hiroshima, die Leute antworten
sanft: „Oh, Hiroshima“
Wir sagen „Hiroshima“ und sagen „Pearl Harbor“.
Wir sagen „Hiroshima“ und sagen „Massaker von Nanking“.
Wir sagen „Hiroshima“ und sagen Frauen und Kinder in Manila,
in Gräben geworfen, in Schützengräben geworfen, mit Benzin übergossen und
lebendig verbrannt.
Wir sagen „Hiroshima“ und hören Echos von Blut und Feuer.
Wir sagen „Hiroshima“.
und wir hören es nicht, sanft,
„Oh, Hiroshima.“
Asiens Tote und ihre stummen Massen spucken im Refrain
spucken den Zorn aus
all derer, die wir zu Opfern machten.
Damit wir „Hiroshima“ sagen können
und als Antwort hören, sanft,
“ „Oh, Hiroshima,“
müssen wir in der Tat die Waffen niederlegen
die Waffen niederlegen, die wir längst hätten niederlegen sollen.
Wir müssen uns aller ausländischen Stützpunkte entledigen.
Bis zu diesem Tag wird Hiroshima
eine Stadt der Grausamkeit und des bitteren Unglaubens sein.
Und wir werden Ausgestoßene sein
verbrannt mit den Überresten der Radioaktivität.
Wir müssen „Hiroshima“ sagen
Wir müssen „Oh Hiroshima“ sagen
Um eine sanfte Antwort zu bekommen
Wir müssen
erst das Blut von unseren eigenen Händen abwaschen.
[Übersetzung aus dem Japanischen: Tobias Metzler
Claudia Lars (1899 - 1974)
Margarita del Carmen Brannon Vega (Künstlername Claudia Lars) gilt als die wichtigste Dichterin El Salvadors. Ihr Werk speist sich aus einer Vielzahl literarischer Einflüsse, darunter Amado Nervo, Francis Thompson, Christina Rossetti und Juan Ramön Jimenez. In den 1950er Jahren arbeitete sie als Kulturattache in Guatemala. Zeitweise lebte sie auch in den Vereinigten Staaten, wo sie unter anderem für antifaschistische Zeitungen in El Salvador arbeitete. Auch in einigen ihrer Gedichte verarbeitete sie die politischen Wirren in ihrem Heimatland, wie die blutige Niederschlagung der Matanza, einem Aufstand der Landbevölkerung gegen das Militärregime unter Martinez.
Vorgestellt von Antonia Dülmer
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Como poeta ciego |
Wie ein blinder Dichter |
Aus:
Claudia Lars, Obras escodidas. San Salvador: Ed. Universitaria de El Salvador, 1973
[Übersetzung aus dem salvadorianischen Spanisch: Antonia Dülmer & Tobias Metzler]
Dovid Hofshteyn (1889 - 1952)
stammte aus einer traditionellen jüdischen Familie im Rajon Schytomyr nahe Kyiv. Ein Studienplatz an der Universität Kiew wurde ihm verweigert. Daher wandte er sich der Schriftstellerei zu. Zunächst schrieb er neben Jiddisch auch auf Hebräisch, Russisch und Ukrainisch. Nach der Oktoberrevolution, die er üÜberschwänglich begrüßte, wurde er in Moskau Herausgeber der jiddischen Monatszeitschrift Der shtrom (Der Strom). Während des Zweiten Weltkrieges gehörte er dem Jüdischen Antifaschistischen Komitee (JAK) an - einer auf Veranlassung der sowjetischen Regierung gegründeten Gruppe bekannter jüdischer Intellektueller, deren Ziel es war, weltweite Unterstützung aus jüdischen Kreisen für den Kampf der UdSSR gegen Nazi-Deutschland zu gewinnen.
Im August 1952 fiel er zusammen mit zahlreichen anderen jiddischen Literaten - darunter David Bergelson, Perez Markisch und Leib Kwitko - der antisemitischen Säuberungsaktion, die als „Nacht der ermordeten Dichter“ in die Geschichte einging, zum Opfer. Erwurde in der Lubjanka, dem gefürchteten Hauptquartier der Tscheka, hingerichtet.
Nach Stalins Tod wurde er posthum rehabilitiert und Teile seines umfangreichen Iyrischen Werks erschienen in russischer Übersetzung.
Vorgestellt von Tobias Metzler
Ukraine (1922) - [Auszüge]
Fiebriger Geist
wie heißes Pech
Namen tauchen auf
von verwüsteten Städten
blutige Nähe und
blutige Fremde ...
Fastov!
Vasilkov!! (1)
und weiter
und weiter
Ich kleidete mich an
Zwei gegenüberliegende
Eisenbahnwagonfenster
Mit durstigen
schon fiebrigen Blicke schaute ich
ohne Müh
ohne Ruh
ohne Shabbat, ohne Sonntag
vergeht die Woche ....
Wieder wandere ich
über deine verwaisten
zerklüfteten Felder,
Ukraine,
Ich schreibe mit dem Rauch
den schon
die Lokomotive verwirbelt
einen eiligen, einen zittrigen Brief
der helle, himmlische Hauch,
mit inniger Gleichgültigkeit
Sie schaut zu,
wie es schwindelt
Oase aus Ruinen
[...]
Ich kenne sie seit Langem
die Brust
deines Volkes
unter der rötlichen Svitka (2)
(wie altes rostiges Eisen)
Ständig bereit
angefüllt mit Verdruss
ständig bereit
Die unruhigen Hände zittern
Sie schlugen an den Kopf:
"Schlag!
um Schlag”! ...
[...]
Ich weiß auch dies:
generationenlang warst du
ein Ort der Zuflucht
für die Verstoßenen
aus dem großen, grauen Land ...
in deinen unendlichen Weiten
verschwimmt deine Schande,
Ukraine!
[Aus dem jiddischen übersetzt von Tobias Metzler]
______________________________________________________(1) - Orte im Bezirk Kiew, in denen Weißgardisten 1919 Pogrome an der örtlichen jüdischen Bevölkerung verübten.
(2) - Traditionelle, aus Wolle gefertigte ukrainische Überkleidung
Bucha (Ukraine) 3. April 2022, Aufnahme: Carol Guzy.
Das Leben des Eric Arthur Blair
Mittagspause mit dem Lesebändchen
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Die erste Generation![]() Datum/ Zeit: Mittwoch, 17. September, 19.30 Uhr Die Aktionen der »letzten Generation« haben in den zurückliegenden Jahren immer wieder für Aufsehen und erregte Debatten gesorgt. In seinem neusten Buch wendet sich der Autor und Filmemacher Markus Brauckmann der Generation zu, die in den 70er und 80er Jahren maßgeblich zum Aufstieg der deutschen Umweltbewegung beitrugen. Es war diese »erste Generation«, die Greenpeace und Robin Wood gründete, die gegen die Startbahn West in Frankfurt und Atomkraft zu Felde zog oder auf die Vergiftung des Rheins und das Waldsterben aufmerksam machte. Brauckmann liefert ein packendes Portrait von Menschen, die sich mit Mut, Kreativität und Leidenschaft für Umweltbelange einsetzen und gesellschaftlichen Wandel angestoßen haben. |
Grundfarbe Deutsch![]() Datum/ Zeit: Freitag, 24. Oktober, 19.30 Uhr Umes Arunagirinathan flüchtete als 13-Jähriger vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka. Neben seiner Tätigkeit als Herzchirurg, aus der zahlreiche Bücher hervorgegangen sind, engagiert er sich gegen Rassismus und für gesellschaftliche Vielfalt. In „Grundfarbe Deutsch“ berichtet er ungeschönt über die Diskriminierungserfahrungen, die für viele farbige Menschen in Deutschland trauriger Alltag sind. Weder will er anklagen, noch sich mit der Opferrolle abfinden – im Gegenteil. Sein Buch ist ein Apell für ein Zusammenleben, in dem das Gemeinsame und nicht das Trennende im Zentrum stehen. Es ist ein Aufruf für die Werte wie Freiheit und Selbstentfaltung zu streiten; Werte, die es gilt gegen den wachsenden Rassismus zu verteidigen. |
Jane Austen 250. Geburtstag - Ein literarischer Abend
Jane Austen 250. Geburtstag - Ein literarischer AbendDatum/ Zeit: Montag, 24. November, 19.30 Uhr Jane Austen gehört zu den bekanntesten weiblichen Stars der Weltliteratur. Auch heute, über zweihundert Jahre nach ihrem Erscheinen, finden ihre Romane immer wieder neue Leserinnen und Leser. Durch Formate wie BookTok hat die Austen-Fangemeinde in jüngerer Zeit weiteren Zulauf erfahren. Michael Schikowski, Buchhändler und Literaturwissenschaftler, beleuchtet in seinem Programm das Leben der Autorin, ihre Werke und lässt die außergewöhnlichen Protagonistinnen von Elisabeth Bennet bis Emma Woodhouse lebendig werden. Leider wegen Krankheit des Dozenten ausgefallen |
Buchvorstellung mit Thomas Zwerina & Evi Lerch
Buchvorstellung mit Thomas Zwerina & Evi Lerch... der Junge wird Euch mit seinen sieben Jahren die Fantasie lehren wie ein Michelangelo die Farbe ... Paris 1821, am Institut National des Jeunes Aveugles, Frankreichs nationaler Blindenanstalt: Ein atmosphärischer Roman über das Leben eines beeindruckenden Mannes, dessen Erfindung so vielen die Welt eröffnet: Louis Braille. Die Liebe zu Literatur und Sprache führte Thomas Zwerina zum Studium der Anglistik und Germanistik an der Uni Gießen. Über die Jahre hat der umtriebige Autor und Komponist Bühnenerfahrung in den Bereichen Literatur, Theater und Musik gesammelt. Gemeinsam mit Evi Lerch bildet Zwerina das musikalische Duo "The Cellular Fools". 2018 ist Thomas-Zwerina vollständig erblindet, was ihn aber als Kunstschaffenden nicht müde werden lässt. |






Die hier angewandte Collagetechnik, Fragmente verstreuter Bilder zusammenzusetzen, prägte auch sein Gedicht »The Hollow Men«, das drei Jahre später erschien. Beide Texte setzten sich mit der Desillusionierung nach dem »Großen Krieg« auseinander und entwerfen das Bild einer Welt, die aus den Fugen geraten ist. Zahlreiche Anspielungen auf literarische, mythologische oder kulturhistorische Aspekte ziehen sich durch Eliots Gedichte.




